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Dienstag, 12. Juli 2011

Sachen gibts

Nun ist es schon fast 2 Monate her, seit wir aus Stockholm und Schweden weggezogen sind. Eine Woche vor dem Umzug hatten wir unser Auto über die Webseite blocket.se verkauft. Der Käufer war ein Pole, der bereits mehr als 25 Jahre in Stockholm lebt. Bereits vor dem Unterschreiben des Kaufvertrages verlangte der Käufer von uns, dass wir die Frontscheibe wegen mehrerer Steinschläge komplett austauschen lassen. Nach dem Zustandekommen des Vertrages sollten wir das Auto noch waschen lassen und es ihm am Übergabetag nach Solna bringen.

In der Regel funktioniert ein Autokauf zwischen Privatpersonen in Schweden so, dass der Käufer nach Unterschreiben des Kaufvertrages den Kaufpreis überweist. Alternativ kann man sich auch treffen und mit Bargeld oder einem "Postväxel" bezahlen. Anschliessend wird sofort der zweite (gelbe) Teil des Fahrzeugscheins an das Transportstyrelsen geschickt, um den Eigentümerwechsel bekannt zu geben. Wenn ihr den Brief einsteckt, ist das Auto quasi an den neuen Eigentümer übergegangen.

Jedenfalls trafen wir uns am 11. Mai in Solna. Nadine bekam einen Postväxel, der blaue Registreringsbevis wurde weggeschickt und der Käufer nahm das Auto mit. Alles in Ordnung. Heute am 12. Juli kam eine Email vom Käufer. Er hätte vom Transportstyrelsen eine Rechnung über Maut Gebühren bekommen, die wir bitte bezahlen sollen. Höhe 40 SEK, vom Tag als wir ihm das Auto nach Solna gefahren haben. Schon ziemlich dreist finde ich. Naja ich habe ihm freundlich zurückgeschrieben, dass ich denke, dass er diesen Betrag bezahlen sollte. Immerhin steht sein Name ja auch auf der Rechnung und wenn er bis zum 1. August nicht bezahlt hat, wird sofort ein Bussgeld in Höhe von 500 SEK fällig.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Angekommen in Tromsø

Da wir noch kein Internet im neuen Haus haben, hat es etwas mit dem Umzugsbericht gedauert. Aber jetzt wird er kommen und er wird so ausführlich, wie er nur sein kann.

Geplant war, dass die norwegische Umzugsfirma Hasselberg am Freitag den 20.Mai um 9:00 Uhr in Skogås ankommen sollte, die Möbel aufladen sollte und sich auf den Weg nach Tromsø machen sollte. Ja, wenn ich eines in den 2 Wochen in Norwegen gelernt habe, auf Norweger ist wenig verlass. Leider.

Wir planten meine Reise nach Tromsø natürlich nach dem ursprünglichen Plan der Umzugsfirma. Diese kam aber später. Um genauer zu sein, 24 Stunden später. Ohne meine Freundin Mahlin wäre ich total aufgeschmissen gewesen.

Aber von vorne. Ich bat Reik am Donnerstag bei der Umzugsfirma anzurufen und das tat er auch. Sie sagten ihm dann, dass sie etwas später kommen würden, aber sich nochmal melden würden. Sie riefen mich dann an und teilten mir mit, dass sie nicht um 9:00 Uhr am Vormittag, sondern abends gegen 18:00 Uhr auftauchen würden.

Das brachte meine gesamte Planung durcheinander. Ich hatte zu 12:00 Uhr den Mietwagen und Reiks Schwester Taina aus Deutschland bestellt. Auch Camilla, eine andere schwedische Freundin, war bestellt um mich und die Tiere nach Arlanda zu chauffieren. Ich sah alles in Gefahr.

Mahlin sprang aber sofort ein und war bereit, die Umzugsfirma reinzulassen und den Umzug zu ”überwachen”. Sie war wirklich meine Rettung. Ich konnte den ganzen Stress bei ihr lassen und mich auf die lange Fahrt nach Tromsø machen.

Wie ich im Laufe der Zeit dann erfuhr, kamen die Umzugsmänner gegen 20:30 Uhr und fragten Mahlin, ob sie nicht Samstag morgen aufladen könnten, sie seien so müde. Für Mahlin kein Problem. Ich war nur froh, dass sie in Skogås angekommen waren.

Nach einer tränenreichen Verabschiedung von Mahlin, Loke und Boston, ging es mit Camilla & Felix Richtung Arlanda. Dort trafen wir dann Taina und den Mietwagen. Als alles verstaut war, war es dann Zeit sich von Camilla und Felix zu verabschieden. :(

Als das erledigt war, ging es Richtung Norden. Ich hatte ein Hotelzimmer im Scandic Hotel Syd bestellt für uns vier. Also Taina, Peppar, Nemo und mich. Die Nacht war sehr unruhig, da Peppar in Hotelzimmern immer sehr aufgeregt ist.

Wir kamen gegen 19:30 Uhr in Umeå an und waren froh eine Pause machen zu können. Am nächsten Morgen sollte es früh weitergehen, denn wir hatten bis Kiruna ja noch ein ganzes Stück vor uns. In Kiruna wollten wir uns ja mit Reik treffen, der aus Tromsø rund 4-5 Stunden bis dahin dann gefahren ist.

Das Stück von Umeå nach Kiruna ist eine Reise im Leben wert. Aber auch wirklich nur eine Reise. Denn Lappland sieht man nichts ausser Bäume, Rentiere, Bäume und Bäume. Es ist wirklich einödig. Aber auch schön, wenn man im Nachhinein drüber nachdenkt.

Lustig war, dass wir mit Reik fast zeitgleich in Kiruna ankamen. Dann haben wir schnell den Mietwagen am geschlossenen Flughafen abgegeben und was gegessen und sind dann nach Tromsø gefahren.

Wann wir hier genau ankamen, kann ich nicht sagen, aber das wir alle ziemlich fertig waren, weiss ich noch.

Der Möbelwagen hatte seine Ankunft mittlerweile auch um 24 Stunden verschoben, sollte also nun Dienstag kommen. Kam er auch, nachmittags, endlich. Professionell wie sie den Umzug schon die ganze Zeit abgewickelt haben, haben sie noch unseren Multi-Drucker und eine Fliese im Haus kaputt gemacht.

Im Moment muss ich wirklich zugeben, dass mir Norwegen zwar von der Landschaft her sehr gefällt, aber die Norweger haben mich wirklich noch nicht überzeugt. Umzug war das schlimmste was ich je an Umzügen mitgemacht habe und Internet bestellen ist hier auch so eine Sache :).

Aber ich glaube mich zu erinnern, dass ich in Schweden auch so gedacht habe. Ich habe auch Heimweh, was die Sache ”offen für alles” etwas schwerer macht. Aber auch das wird sich mit der Zeit geben.

Montag, 2. Mai 2011

Nur noch 2,5 Wochen

Umzugsstress

In 2,5 Wochen geht es auch endlich für mich los nach Norwegen. Natürlich freue ich mich sehr darauf, aber umso näher es kommt, umso mehr gehen die Gefühle mit einem durch.


Den ganz normalen Umzugswahnsinn hat sicherlich jeder schon einmal durchgemacht. Hier stapeln sich die Kisten im Arbeitszimmer und eigentlich wäre ich bereit zu ziehen. Aber nur noch 2,5 Wochen, dann geht es endlich los.

Aber nicht nur das Kisten packen artet manches Mal in Stress aus, auch die ganzen Anrufe und Auseinandersetzungen mit Behörden und Firmen machen einen zu schaffen. Und wie sollte es anders sein als das mir ein deutsches Unternehmen das Leben schwer macht.

Wir brauchen, um bei der norwegischen Autoversicherung in eine gute Schadensfreiheitsklasse eingestuft zu werden, von den deutschen Autoversicherungen eine Bestätigung über die unfallfreien Jahre. Da Reik, zum Glück & toi toi toi, noch keine Unfälle hatte, also eigentlich kein Problem.

Nürnberger Versicherung, nach einem kurzen Hin & Her kein Problem. Aber die Sparkasse-Direkt, nein die ist nicht besonders nett und hilfreich. Ganz im Gegenteil.

Ich telefoniere schon die ganzen Tage hin und her mit denen und kurz gesagt, sie haben ein Einschreiben mit unserer Schadensfreiheitsklasse verloren (ich denke sie haben es nicht abgeschickt) und behandeln einen als wäre man einfach nur doof. Und wenn die Schadensfreiheitsklasse auf Papier erst einmal weg ist, kann man laut Aussage von Sparkasse-Direkt auch nicht nochmal losschicken. Es gibt nur ein Exemplar. Nachdem ich aber meinen deutsche Durchsetzungstonfall, mit etwas lauter werden und nicht gerade superfreundlich hervorgeholt habe, passierte das Unmögliche. Ich muss mich zwar noch bis Ende der Woche gedulden, aber wenn dann nix passiert ist, schicken sie es nochmal raus.

Wie gesagt, Einschreiben können ja eigentlich zurückverfolgt werden, aber nicht wenn sie von der Sparkasse-Direkt verschickt werden.

Gut, mit sowas muss man sich eben auseinandersetzen wenn man umzieht, denke ich.

Abschiedsschmerz

Da es nur noch 2,5 Wochen sind, gibt es da einen Brocken, der immer grösser wird. Die Freunde die man hier zurücklässt. Wir haben ja nicht besonders viele und sehen tun wir sie im Endeffekt auch nicht sehr oft, aber ich weiss sie sind da und sie werden mir fehlen. Man wird sie halt gar nicht mehr sehen, ausser vielleicht auf Besuchen. Unsere schwedischen Freunde hatten ja Ende letzten Jahres gerade ein Baby bekommen und das macht es wirklich auch nicht leichter. Denn der kleine Zwerg ist ein Goldstück und wird mir genauso fehlen wir Mahlin und Benny. Und auch unsere deutschen Freunde, die ebenfalls gerade im Umzugsstress sind, werden mir fehlen.

Wie wir beim Auswandern aus Deutschland festgestellt haben, ist es schwer mit einigen Leuten Kontakt zu halten. Manche kommen einmal zu Besuch weil es eben günstig ist, sich eine andere Stadt anzusehen und das wars dann, aber bei anderen hält es ewig, auch wenn man eine Weile mal nichts miteinander zu tun hat. Wir werden sehen wo die Stockholmer Freundschaften im Endeffekt landen werden. Wir hoffen, alle werden uns mal besuchen kommen, auch die die ich hier nicht erwähnt habe. Aber einige haben sich ja schon angekündigt.

Wer mich kennt, der weiss, ich bin eine Heulsuse und umso näher der Abschied kommt und ich über den Abschied nachdenke, umso öfter Rollen die Tränen. Aber mit dem Abschiedsschmerz kommt auch die Freude, denn ich werde nach Norwegen gehen und endlich wieder bei Reik sein. Ich hasse Abschiede :-).

Frühlingsgefühle

Wie man so mitbekommt, ist in Deutschland ja schon der halbe Sommer ausgebrochen, während sich hier der Frühling in seiner vollen Blüte präsentiert. Somit bekommt man auch Frühlingsgefühle. Man fühlt sich lebendiger wenn man die Blüten sieht und auch die Sonne fühlt sich einfach nur schön an. Zudem ist es einfach nur herrlich zu sehen, dass unsere Peppar nun schwimmen kann. Die letzten beiden Jahre war Wasser etwas wovor man einfach nur Angst hatte, nun springt sie rein und es gibt kein Halten mehr. Ja, da lacht das Hundeherz.

Mittwoch, 27. April 2011

Rauswurf

Bisher lief unsere zweite Auswanderung ins schwedische Nachbarland Norwegen soweit ganz gut. Auf ein paar kleine Probleme hatten wir uns natürlich eingestellt. Ich hatte mir beispielsweise überlegt, dass es clever wäre Nadine gleich mit mir zusammen in Norwegen zu registrieren und beim Finanzamt als Einwohner anzumelden, um dadurch die lange Wartezeit auf eine Personennummer und eine Steuerkarte zu überbrücken. Es kann nämlich je nach Ort und Andrang bis zu 2 Monate oder länger dauern, bis man in Norwegen eine Personennummer bekommt. Die Fødselsnummer ist aber (genau wie in Schweden auch) relativ wichtig im täglichen Leben, z.B. um ein Konto zu eröffnen, einen Hausarzt zu wählen oder eine Versicherung abzuschließen.

Was ich nicht wusste, ist das es zwischen den nordischen Ländern (Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland) ein Abkommen gibt, welches An- und Abmeldung bei Umzug regelt. So hat dann Norwegen ohne Zögern unsere Anmeldung den Behörden in Schweden mitgeteilt. Die haben uns dann direkt gleich mal aus dem Einwohnerverzeichnis (Folkbokföringen) ausgetragen mit der Bitte, uns doch auch noch beim Finanzamt noch steuerlich abzumelden. Genau das wollte ich ja eigentlich nicht machen, da wir ja in Schweden noch unser Haus verkaufen und ich die Steuergeschichten über das schwedische Finanzamt abwickeln will. Wie ich von unserer Maklerin erfahren habe, müssen wir das aber sowieso erst 2012 deklarieren, ist also kein Problem. Als Datum der Abmeldung im alten Land, wird automatisch Anmeldetag im neuen Land genommen.

Problematischer sind Dinge, die mit der Austragung aus dem Folkbokföringen im Zusammenhang stehen. Beispielsweise der Wegfall einer Krankenversicherung, begründet durch den Rauswurf aus der Försäkringskassa. Das ist besonders für Nadine nachteilig, die ja noch bis Mitte Mai in Schweden wohnt. Schon blöd, dass man automatisch abgemeldet wird. Immerhin haben wir bis zum Umzug ja noch einen Wohnsitz in Schweden. Da es ja wie angesprochen Wochen dauert, bis man die norwegische Fødselsnummer hat, und man so lange irgendwie nicht vollwertig in Norwegen angekommen ist, frage ich mich wie das mit der Krankenversicherung gedacht ist. In Schweden nicht mehr in über die Försäkringskassa versichert, in Norwegen ohne Fødselsnummer auch nicht Fisch noch Fleisch - blöd wenn man in dieser Übergangszeit zum Arzt muss. Ich frage mich ob andersherum, der "Rauswurf" aus der Folkbokföringen auch gleichzeitig bedeutet, dass die schwedische GEZ (Radiotjänst) keine Fernsehgebühren mehr von mir haben will, aber ich glaube ich kenne die Antwort schon.

Inzwischen kommt auch die Post von meiner schwedischen Bank nach Norwegen, ohne das ich einen Finger krum machen musste. Nordea gleicht also die Kundendaten auch regelmäßig mit der Folkbokföringen ab. Wenn wir zurück nach Schweden ziehen, muss ich nochmal über den richtigen Ablauf nachdenken glaube ich.

Freitag, 25. März 2011

Das grosse Bieten hat ein Ende

Nachdem wir Sonntag die erste Besichtigung hatte, die doch sehr erfolgreich war, hatten wir am Dienstag noch eine. Diese ging aber nur 30 Minuten. Dort kamen insgesamt 2 Familien zur Besichtigung. 1 neue Familie und 1 Familie die sich alles nochmal anschauen wollten.

Mittwoch früh ging dann das Bieten los. Das erste Gebot kam um 9:54 Uhr mit dem Ausgangspreis. Reik und ich waren ziemlich aufgeregt und dachten, dass es jetzt richtig los geht. Aber es passierte gar nichts mehr. Nichts, bis endlich um 13:51 Uhr das zweite Angebot kam. Bis 15:49 Uhr hatten wir dann 3 Bieter und waren bei 2.125.000 Schwedischen Kronen. Wir waren zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden.

Die Maklerin sagte aber, dass sie es am Donnerstag noch fortsetze und wir dann sehen, wie hoch der Preis wirklich geht. Reik und ich dachten nicht, dass sich am Donnerstag noch irgendetwas verändern würde. Doch schon um 10:01 Uhr kam das erste Angebot. Bieter 3 ist dann ausgestiegen und Bieter 1 und 2 haben es sich bis um 13:20 Uhr nicht leicht gemacht.

Die Maklerin rief dann gegen 14:00 Uhr an und sagte, dass Bieter 1 gerne abends nochmal in Ruhe mit seiner Frau alles besprechen wollte und frage, ob wir ihm die Zeit geben wollen. Wir haben dankend abgelehnt und wollten eigentlich auch nur die Sache abschliessen.

Freitag früh um 9:00 Uhr habe ich mich mit dem Käufer bei der Maklerin getroffen und den Kaufvertrag unterschrieben. Der Käufer wird am Montag den 04.April eine Besichtigung durchführen lassen. Ich denke nicht dass sie was finden werden, aber wir werden sehen. Das Haus wird ja auch nicht jünger.

Wir hatten unser Haus auch besichtigen lassen.

Hier ist jedenfalls die offizielle Bieterliste wie man sie im Internet sehen kann.


Donnerstag, 24. März 2011

Ein Star in Huddinge

Mitt i Huddinge ist die kostenlose Zeitschrift, die einmal in der Woche in unserem Briefkasten landet. Also ich heute morgen auf das Titelblatt schaute, sah ich ein bekanntes Gesicht. Unsere Nachbarin mit ihren 3 Pudeln ist sozusagen ein Star unter den Pudelfreunden.

Auch ich habe es überraschend einmal in die Mitt-i-Huddinge-Zeitschrift geschafft. Dafür war aber mehr mein lieber Schwager verantwortlich. Und ich finde immernoch, dass es eine tolle Überraschung war.

Meine Nachbarin, ihr Name ist übrigens Sussi, züchtet Pudel. Und das schon in der dritten Generation. Die vierte Generation ist aber bereits unterwegs. Da Pudel die Lieblingshunde der Huddinger sind, wird sie auch ständig angerufen und findet immer einen Abnehmer für ihre Welpen.

Die beliebtesten Hunde in Schweden sind Labradore, aber in Huddinge beginnen die Top 5 mit Pudeln, gefolgt von Schäferhunden und Golden Retrievern. Platz 4 teilen sich die Labradore mit den Zwergschnauzern und Platz 5 belegen die kleinen Chihuahuas.

Montag, 21. März 2011

Hausbesichtigung die Erste

Auf den gestrigen Tag haben wir lange hingearbeitet. Es war Hausbesichtigung bei uns. Wie wir ja berichtet haben, ziehen wir nach Tromsø in Norwegen und haben und deswegen dazu entschlossen, dass Haus zu verkaufen.

Nachdem der Fotograf am 4. März hierherkam und Fotos machte, stellte die Maklerin von Svensk Fastighetsförmedling das Haus am Montag den 7. März ins Internet. Am Freitag vor der ersten Besichtigung schickte sie uns die Statistik und teilte uns mit, dass 1452 Personen sich unser Haus im Internet angeschaut haben und es drei Anmeldungen gibt.

Am Sonntag den 20. März war dann die erste Besichtigung. Die Arbeit das Haus perfekt aussehen zu lassen, fing schon viel früher an. Eine neue Couch lässt es moderner aussehen, Pflanzen wirken freundlich und Sauberkeit ist genauso wichtig wie Platz. Also haben wir das Gästebett schon vorab entsorgt und einige Sachen eingepackt. Die Meerschweinchen wurden für ein paar Stunden beim Nachbarn abgeladen und es wurde geputzt was das Zeug hält.

Da ich dieses Wochenende allein war, musste ich mich komplett allein der Putzarbeit stellen, da Peppar wirklich keine grosse Hilfe ist :). Pünktlich zu 13:00 Uhr war ich dann auch fertig und fand, dass sich das Ergebnis sehen lassen konnte. Um 13:15 Uhr kamen dann die beiden Maklerinnen und da standen dann auch gleich die ersten Interessenten vor der Tür. Die Besichtigung ging von 13:30 bis 14:30. Als ich um kurz nach halb 3 wieder vor unserer Haustür stand, führte sie gerade den letzten Interessenten raus und es stand noch eine Gruppe vor dem Grundstück.

Die Maklerin sagte, dass es super lief. 24 Familien waren da und haben sich das Haus angeschaut. Super Sonnenwetter und einige andere Besichtigungen in der Umgebung haben die Menschen wohl angezogen. Wieviele von den 24 Familien interssiert sind, dass werden wir dann heute erfahren.

Am Dienstag ist dann nochmal eine kleine Besichtigung, die nur eine halbe Stunde geht. Und am Mittwoch wird dann geboten. Also ich sehe positiv dem Hausverkauf entgegen. Ob es nun ein grosser Gewinn wird, dass weiss man nicht, aber ich denke, wir bekommen auf jeden Fall was wir wollten und dass ist vor allen Dingen, kein Verlust zu machen.

24 Familien haben wirklich wenig Spuren hinterlassen. Bis auf einen angelutschten Bonbon der auf meinem Badregal klebte und einige Blätter. Ziemlich erstaunlich.